Bikinis – trendy und sexy bereits in der Antike

Frauen im Bikini im alten Rom

©iStockphoto.com/stevenallan

Allgemein gilt die Annahme, der Bikini sei eine Erfindung aus der Mitte des vergangenen Jahrhunderts. Doch bereits im Altertum wurde zweiteilige Sportbekleidung für Damen in römischen Mosaiken dargestellt. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten ist der Bikini heute aus der Welt der Bademoden kaum noch wegzudenken.

Vier Dreiecke und ein paar Kordeln

Erste Modelle des modernen Bikinis bestanden aus je zwei Dreiecken, die ein Oberteil bildeten und zwei weiteren, die zum Höschen zusammengefügt wurden. Als Schließen dienten Kordeln, die seitlich am Höschen und am Oberteil wie Träger und Rückenverschluss genutzt wurden. Seit dieser Zeit hat sich die Formgebung enorm entwickelt.

Das Bikini-Höschen

Der ursprünglichen Form noch am ähnlichsten ist der Tanga: wenig Stoff vorn und hinten, dreieckig geschnitten und mit schmalen Bändern zusammengehalten ist der Tanga eine der beliebtesten Formen bei Bikinis. Noch mehr Hautfreiheit verspricht der Schnitt des Höschens, das sich »Brazilian« oder »Microkini« nennt. Beide Varianten kennen statt des rückwärtigen Stoffdreiecks eine einfache Kordel, den sogenannten String. Auch der »Wide Bandar« – ein breiteres Band um die Hüfte, großzügiger Beinausschnitt und dreieckiger Schnitt für den Schambereich – ist mit einem String kombinierbar.

Für diejenigen Damen, die es gern etwas bedeckter mögen, sind Panty, Hotpants oder gar ein Baderock möglich. Je nach Mode und Figur setzt die Frau mit der Wahl des Höschens individuelle Akzente.

Das Oberteil des Bikinis

Bedeutend raffinierter ist die Auswahl bei den Oberteilen. Ob als Neckholder, Push-up oder mit regulären Trägern – die Frau steht vor der Qual der Wahl. Die Trägerin mit üppiger Oberweite wird sicher zufriedener sein mit einem gut ausgearbeiteten Oberteil, das als Bügel-BH oder Push-up erhältlich ist. Deutlich weniger Halt ist von Triangelbikinis zu erwarten, die das Nötigste bedecken. Allein eine Frage des individuellen Geschmacks ist es, ob Neckholder bevorzugt werden, das Oberteil trägerlos ist oder ob zwei Trägern der Vorzug gegeben wird.

In erster Linie dient der Bikini dazu, die Frau an Strand oder Pool gut aussehen zu lassen. Wer Sport betreiben möchte, sollte sich nach einem Sportbikini umsehen: Breitere Gummis und ein festeres Material verhindern das Verrutschen, wenn die Dame mit einem gewagten Kopfsprung eintaucht ins kühle Nass.

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