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Die Küste Amed – Tochter des Vulkans


Ein außergewöhnlicher Traumstrand befindet sich an der Ostküste der indonesischen Insel Bali in Südostasien. Anstelle von feinem, weißen Pudersand findet man hier eher grobkörnigen beigen bis schwarzen Amed Beach auf Bali Sand, der aus der Aktivität des nahegelegenen Gunung Agung stammt. Beim Gunung Agung, dem heiligen Berg der Insel, handelt es sich um einen Vulkan, der mit einer Höhe von mehr als 3.000 Metern die höchste Erhebung auf Bali ist und zuletzt in den Jahren 1963 bis 1964 aktiv war. Der Agung hat die Gestaltung der Ostküste Balis durch, im Vergleich zum Süden eher karge Gebirgs- und Lavalandschaften geprägt. Die Küste Amed reicht an der östlichen Spitze Balis von dem Fischerdorf Amed südöstlich bis zum Dorf Aas. An der schwarzen Küste von Amed ist noch wenig vom belebten Tourismus der Südküste Balis zu verspüren. Erst seit 2000 wurden dort Infrastrukturen für den Tourismus geschaffen, den Brückenbau für eine wesentliche Straßenpassage stellte man in 2007 fertig. Das tägliche Leben verläuft gemächlich und ist geprägt von der hinduistischen Tradition der einheimischen Bevölkerung. Die Menschen haben Zeit, sie leben ihren Glauben und zeigen noch Interesse an den reisenden Gästen. Meist werden die Unterkünfte in Hotels oder Bungalowanlagen, von Westlern, die mit Einheimischen kooperieren angeboten. Eine intime Atmosphäre sorgt dort für traumhafte Ruhe, nur selten sind Zimmer mit TVs ausgestattet, W-LAN findet man nur an einigen Hotspots.


Tauchen und Schnorcheln an der Küste Amed – ein buntes Tropenaquarium


Mit einer durchschnittlichen Jahrestemperatur von etwa 28°C und circa 158 Regentagen im Jahr trifft man auf Bali ein feuchtwarmes, tropisches Klima an. Die Trockenperiode dauert von Mai bis Oktober, die Reisezeit ist dann entsprechend günstig. Das faszinierende an der Küste von Amed ist, neben der ländlichen Unberührtheit die traumhafte Unterwasserwelt. Nur wenige Meter weit muss man als Schnorchler in das warme Seewasser waten, um dem bunten Treiben der Bewohner zusehen zu können. Es gibt flache Lagunen durch große, vorgelagerte Korallenriffe, die mit ihrer Lebendigkeit überraschen. Taucher können hier bei einer Tiefe von 35 bis 40 Metern großartige Riff-Formationen und Korallengärten entdecken, mehrere Tauchstationen sind vor Ort. Am Strand kann man morgens und abends den Fischern zusehen, die mit ihren kleinen, bunten Booten beschäftigt sind. Abends bietet sich ein atemberaubender Sonnenuntergang vor dem Agung und in zahlreichen, der einheimischen Restaurants duftet es nach köstlichem, gegrillten Fisch, delikat gewürzten Currygerichten und einer Vielfalt an Gemüsen und Früchten. Von der Küste Amed aus lassen sich viele Sehenswürdigkeiten Balis besuchen, neben einer Trekkingtour zum Gipfel des Agung bietet sich der Besuch der Tempelanlagen von Pura Besakih, dem Muttertempel an. Auch die Tanah Lot Tempelanlage im Meer, die Reisterrassen in Zentral-Bali und das Dorf der Malerei Balis, Ubud erweisen sich als sehenswert. Wer sollte sich nach Bali aufmachen? Menschen, die auf der Suche nach dem außergewöhnlichen sind, die ihre Perspektive erweitern wollen und denen der Sinn danach steht, einmal tief in die komplette Andersartigkeit Südostasiens einzutauchen. Diese Menschen sollten Amed – die Tochter des Vulkans auf Bali besuchen!






Foto: ©iStockphoto.com/laughingmango

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